Das Recherchieren und Suchen von Inhalten im Web ist in der heutigen Gesellschaft eine absolute Kernkompetenz. Das Finden selbst ist dank Werkzeugen wie Google und Bing einfach geworden. Die Menge an Information wird aber von Tag zu Tag grösser und unübersichtlicher. Die eigentliche Kompetenz besteht also darin, die gefunden Information zu bewerten und zu filtern, um schnell die gesuchte Antwort auf eine Frage zu finden. Dies kann mit einfachen Suchaufträgen bereits in der Mittelstufe geübt werden.
Das Thema Internetrecherche bietet eine speziell gute Möglichkeit, über Copyrights und Rechte in der digitalen Welt zu sprechen.
Internet-Recherche im Lehrplan
Die Schülerinnen und Schüler
- sammeln Erfahrungen im Umgang mit Online-Diensten
- verhalten sich kritisch in der Preisgabe persönlicher Daten
- nutzen Nachschlagewerke und Online-Angebote für vorgegebene Aufgaben.
- starten, bearbeiten und beenden Lernsoftware selbstständig.
- entwickeln Strategien in der Bearbeitung der Inhalte interaktiver Lernangebote
Ausgewählte Werkzeuge
Heutzutage ist es einfach, eine Information aus dem Internet herauszukitzeln. Man startet eine Suchmaschine wie Google oder Bing und erhält meist eine erschlagende Liste von Quellen, die sich dem gesuchten Thema widmen. Zwar ist diese Liste nach Relevanz sortiert, dennoch wird es zunehmend schwierig, aus der Masse an Antworten die richtigen Antworten zu finden. Oft ist es dringend nötig, die eine Antwort mit anderen Quellen zu überprüfen und oft ist eine Suchmaschine nur das erste Sprungbrett, um weitere und verlässlichere Quellen zu finden. Der Umgang mit Suchmaschinen soll geübt werden. Mit einigen einfachen Techniken kann man die Zahl der Suchresultate drastisch einschränken und deren Qualität verbessern. Im Internet finden sich dazu diverse Tipps, zum Beispiel diese von Google selbst.
Wikipedia: Eine der wichtigsten Informationsquellen nebst klassischen Suchmaschinen ist inzwischen wohl die Wikipedia geworden. Dieses gewaltige Online-Lexikon, an dem jedermann und jede Frau mitarbeiten kann, sprengt seit langem die Dimension jedes gedruckten Lexikons. Da bei der Wikipedia aber jeder mitschreiben kann, ist es besonders wichtig, den abgelegten Inhalt zu beurteilen und mit anderen Quellen zu überprüfen. Für die Mittelstufe ist die Wikipedia oft zu komplex und auch textlich zu schwierig. Nichtsdestotrotz sollten die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Wikipedia und den Umgang mit diesem Online-Lexikon früh lernen.
Sowohl «echte» Suchmaschinen wie auch Wikipedia sind für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe oft schwer zu verstehen und zu bedienen. Zudem scheut man sich im Unterricht oft davor, Seiten zu finden, die eigentlich nicht gefunden werden sollten (obwohl einem das im Alltag immer wieder passiert und man damit umzugehen lernen sollte.) Eine etwas einfachere Art der Recherche kann man mit speziellen Portalen für Kinder und Jugendliche machen. Hier bietet zum Beispiel das Portal «Blinde Kuh» eine grosse Hilfe, kann man hier doch wie in einer grossen Suchmaschine oder einem grossen Wiki nach Informationen suchen.
Folgende ICT-Aufträge zur Internet-Recherche stehen für sie bereit:
Zum Kapitel 1: Eisig kalt
Zum Kapitel 3: Arbeitsalltag im Wandel
Zum Kapitel 3: Ein Fabrikgebäude erzählt
Zum Kapitel 3: Was arbeiten die Menschen im Aargau?
Zum Kapitel 4: Die weite Welt bei mir zuhause
Zum Kapitel 4: Immer mehr
Zum Kapitel 4: So lebe ich
Zum Kapitel 6: Ohne Kies kein Grundwasser

