Im Inter­net suchen und recherchieren

Gepostet am 15.12.11 in ICT-Techniken

Das Recher­chie­ren und Suchen von Inhal­ten im Web ist in der heu­ti­gen Gesell­schaft eine abso­lute Kern­kom­pe­tenz. Das Fin­den selbst ist dank Werk­zeu­gen wie Google und Bing ein­fach gewor­den. Die Menge an Infor­ma­tion wird aber von Tag zu Tag grös­ser und unüber­sicht­li­cher. Die eigent­li­che Kom­pe­tenz besteht also darin, die gefun­den Infor­ma­tion zu bewer­ten und zu fil­tern, um schnell die gesuchte Ant­wort auf eine Frage zu fin­den. Dies kann mit ein­fa­chen Such­auf­trä­gen bereits in der Mit­tel­stufe geübt werden.

Das Thema Inter­net­re­cher­che bie­tet eine spe­zi­ell gute Mög­lich­keit, über Copy­rights und Rechte in der digi­ta­len Welt zu sprechen.

Internet-Recherche im Lehr­plan

Die Schü­le­rin­nen und Schüler

  • sam­meln Erfah­run­gen im Umgang mit Online-Diensten
  • ver­hal­ten sich kri­tisch in der Preis­gabe per­sön­li­cher Daten
  • nut­zen Nach­schla­ge­werke und Online-Angebote für vor­ge­ge­bene Aufgaben.
  • star­ten, bear­bei­ten und been­den Lern­soft­ware selbstständig.
  • ent­wi­ckeln Stra­te­gien in der Bear­bei­tung der Inhalte inter­ak­ti­ver Lernangebote

Aus­ge­wählte Werkzeuge

Heut­zu­tage ist es ein­fach, eine Infor­ma­tion aus dem Inter­net her­aus­zu­kit­zeln. Man star­tet eine Such­ma­schine wie Google oder Bing und erhält meist eine erschla­gende Liste von Quel­len, die sich dem gesuch­ten Thema wid­men. Zwar ist diese Liste nach Rele­vanz sor­tiert, den­noch wird es zuneh­mend schwie­rig, aus der Masse an Ant­wor­ten die rich­ti­gen Ant­wor­ten zu fin­den. Oft ist es drin­gend nötig, die eine Ant­wort mit ande­ren Quel­len zu über­prü­fen und oft ist eine Such­ma­schine nur das erste Sprung­brett, um wei­tere und ver­läss­li­chere Quel­len zu fin­den. Der Umgang mit Such­ma­schi­nen soll geübt wer­den. Mit eini­gen ein­fa­chen Tech­ni­ken kann man die Zahl der Such­res­ul­tate dras­tisch ein­schrän­ken und deren Qua­li­tät ver­bes­sern. Im Inter­net fin­den sich dazu diverse Tipps, zum Bei­spiel diese von Google selbst.

Wiki­pe­dia: Eine der wich­tigs­ten Infor­ma­ti­ons­quel­len nebst klas­si­schen Such­ma­schi­nen ist inzwi­schen wohl die Wiki­pe­dia gewor­den. Die­ses gewal­tige Online-Lexikon, an dem jeder­mann und jede Frau mit­ar­bei­ten kann, sprengt seit lan­gem die Dimen­sion jedes gedruck­ten Lexi­kons. Da bei der Wiki­pe­dia aber jeder mit­schrei­ben kann, ist es beson­ders wich­tig, den abge­leg­ten Inhalt zu beur­tei­len und mit ande­ren Quel­len zu über­prü­fen. Für die Mit­tel­stufe ist die Wiki­pe­dia oft zu kom­plex und auch text­lich zu schwie­rig. Nichts­des­to­trotz soll­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Bedeu­tung von Wiki­pe­dia und den Umgang mit die­sem Online-Lexikon früh lernen.

Sowohl «echte» Such­ma­schi­nen wie auch Wiki­pe­dia sind für Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Mit­tel­stufe oft schwer zu ver­ste­hen und zu bedie­nen. Zudem scheut man sich im Unter­richt oft davor, Sei­ten zu fin­den, die eigent­lich nicht gefun­den wer­den soll­ten (obwohl einem das im All­tag immer wie­der pas­siert und man damit umzu­ge­hen ler­nen sollte.) Eine etwas ein­fa­chere Art der Recher­che kann man mit spe­zi­el­len Por­ta­len für Kin­der und Jugend­li­che machen. Hier bie­tet zum Bei­spiel das Por­tal «Blinde Kuh» eine grosse Hilfe, kann man hier doch wie in einer gros­sen Such­ma­schine oder einem gros­sen Wiki nach Infor­ma­tio­nen suchen.

 

 

Fol­gende ICT-Aufträge zur Internet-Recherche ste­hen für sie bereit:

Zum Kapi­tel 1: Eisig kalt

Zum Kapi­tel 3: Arbeitsalltag im Wandel

Zum Kapi­tel 3: Ein Fabrik­ge­bäude erzählt

Zum Kapi­tel 3: Was arbei­ten die Men­schen im Aargau?

Zum Kapi­tel 4: Die weite Welt bei mir zuhause

Zum Kapi­tel 4: Immer mehr

Zum Kapi­tel 4: So lebe ich

Zum Kapi­tel 6: Ohne Kies kein Grundwasser