Früher brauchte es Unmengen an Ausrüstung, um einen halbwegs vernünftigen Film zu drehen. Heute besitzt jedes bessere Handy und fast jede Digitalkamera einen Film-Modus. Somit steht nicht mehr die Technik im Vordergrund, sondern das eigentliche Drehen des Film. Es muss eine Filmidee entwickelt werden, es braucht ein Drehbuch.
Darsteller müssen gefunden und instruiert werden. Es müssen Drehorte gesucht werden, allenfalls braucht es spezielle Beleuchtung. Schliesslich muss gefilmt werden und nach dem Filmen gilt es, das Videomaterial zu schneiden, mit Ton und Effekten auszustatten und zu publizieren.
Genug Arbeit also für eine ganze Klasse, in der die verschiedenen Aufgaben verteilt werden können.
Video im Lehrplan
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten eigene Multimediaprodukte.
- erstellen eine einfache Präsentation.
Ausgewählte Werkzeuge
iMovie: Apple bringt auf den meisten Geräten eine vorinstallierte Software namens iMovie mit, die es auf einfache Weise ermöglichkt, Videomaterial zu bearbeiten und zu einem Film zusammenzufügen. Toneffekte, Überblendungen, Zeitlupe und weitere kreative Elemente können dabei einfach und intuitiv eingesetzt werden. Zuletzt lässt sich ein fertiges Werk auf DVD brennen, zu YouTube hochladen oder auf einem Tablet betrachten.
MovieMaker: das Pendant zu Apples iMovie heisst auf Windows «MovieMaker». Auch diese Software ist kostenlos und kann bei Microsoft heruntergeladen werden. Die Funktionen sind ähnlich wie im Apple-Produkt, allerdings gehen die Möglichkeiten nicht ganz so weit. Für einen einfachen Film genügt es aber allemal.
Software zu jeder Videokamera: Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass zu fast jeder Video– oder videofähigen Fotokamera auch die passende Software mitgeliefert wird. Mit diesen Softwarepaketen lassen sich die grundlegenden Funktionen ausführen und oft schon beeindruckende Filme erstellen.
Wer mit einem iPhone oder einem Smartphone filmen will, findet in den entsprechenden AppStores diverse Programme für meist wenig Geld, mit der direkt auf dem Handy Filme erstellt und meist zu YouTube hochgeladen werden können. Für ein einfaches Filmprojekt genügt das allemal.
Folgende ICT-Aufträge zur Bearbeitung von Videos stehen ihnen zur Verfügung:
Zum Kapitel 2: Vom Wohnturm zum Schloss
Zum Kapitel 6: Ohne Kies kein Grundwasser
Zum Kapitel 6: Wohin mit dem Abfall?

