Filme dre­hen und veröffentlichen

Gepostet am 15.12.11 in ICT-Techniken

Frü­her brauchte es Unmen­gen an Aus­rüs­tung, um einen halb­wegs ver­nünf­ti­gen Film zu dre­hen. Heute besitzt jedes bes­sere Handy und fast jede Digi­tal­ka­mera einen Film-Modus. Somit steht nicht mehr die Tech­nik im Vor­der­grund, son­dern das eigent­li­che Dre­hen des Film. Es muss eine Fil­m­idee ent­wi­ckelt wer­den, es braucht ein Drehbuch.

Dar­stel­ler müs­sen gefun­den und instru­iert wer­den. Es müs­sen Dreh­orte gesucht wer­den, allen­falls braucht es spe­zi­elle Beleuch­tung. Schliess­lich muss gefilmt wer­den und nach dem Fil­men gilt es, das Video­ma­te­rial zu schnei­den, mit Ton und Effek­ten aus­zu­stat­ten und zu publizieren.

Genug Arbeit also für eine ganze Klasse, in der die ver­schie­de­nen Auf­ga­ben ver­teilt wer­den können.

Video im Lehr­plan

Die Schü­le­rin­nen und Schüler

  • gestal­ten eigene Multimediaprodukte.
  • erstel­len eine ein­fa­che Präsentation.

Aus­ge­wählte Werkzeuge

iMo­vie: Apple bringt auf den meis­ten Gerä­ten eine vor­in­stal­lierte Soft­ware namens iMo­vie mit, die es auf ein­fa­che Weise ermög­lichkt, Video­ma­te­rial zu bear­bei­ten und zu einem Film zusam­men­zu­fü­gen. Ton­ef­fekte, Über­blen­dun­gen, Zeit­lupe und wei­tere krea­tive Ele­mente kön­nen dabei ein­fach und intui­tiv ein­ge­setzt wer­den. Zuletzt lässt sich ein fer­ti­ges Werk auf DVD bren­nen, zu YouTube hoch­la­den oder auf einem Tablet betrachten.

Movie­Maker: das Pen­dant zu App­les iMo­vie heisst auf Win­dows «Movie­Maker». Auch diese Soft­ware ist kos­ten­los und kann bei Micro­soft her­un­ter­ge­la­den wer­den. Die Funk­tio­nen sind ähnlich wie im Apple-Produkt, aller­dings gehen die Mög­lich­kei­ten nicht ganz so weit. Für einen ein­fa­chen Film genügt es aber allemal.

Soft­ware zu jeder Video­ka­mera: Nicht zu ver­ges­sen ist die Tat­sa­che, dass zu fast jeder Video– oder vide­o­fä­hi­gen Foto­ka­mera auch die pas­sende Soft­ware mit­ge­lie­fert wird. Mit die­sen Soft­ware­pa­ke­ten las­sen sich die grund­le­gen­den Funk­tio­nen aus­füh­ren und oft schon beein­dru­ckende Filme erstellen.

Wer mit einem iPhone oder einem Smart­phone fil­men will, fin­det in den ent­spre­chen­den AppS­to­res diverse Pro­gramme für meist wenig Geld, mit der direkt auf dem Handy Filme erstellt und meist zu YouTube hoch­ge­la­den wer­den kön­nen. Für ein ein­fa­ches Film­pro­jekt genügt das allemal.

 

Fol­gende ICT-Aufträge zur Bear­bei­tung von Videos ste­hen ihnen zur Verfügung:

Zum Kapi­tel 2: Vom Wohn­turm zum Schloss

Zum Kapi­tel 6: Ohne Kies kein Grundwasser

Zum Kapi­tel 6: Wohin mit dem Abfall?